
- Baumaßnahmen
Planungsverfahren für das neue Zentralklinikum Musterland gestartet
Ein zentraler Baustein des Konzepts Zukunft.Gesundheit.2036 nimmt Fahrt auf: Die VitaNova Kliniken haben das Auswahlverfahren für die Fachplaner des neuen Zentralklinikums in Musterfeld gestartet. Parallel läuft das Baugenehmigungsverfahren an.
09.10.2025
Das Zentralklinikum wird künftig die Standorte Musterstadt und Berghofen zusammenführen und als moderner Zentralversorger das Rückgrat der medizinischen Versorgung im Landkreis Musterland bilden.
„Mit dem Start des Planungsverfahrens machen wir den größten Zukunftsbaustein unseres Konzepts greifbar", sagt Geschäftsführerin Erika Mustermann. „Ein Neubau ist keine Frage des Komforts, sondern die Voraussetzung dafür, moderne Medizin und Pflege überhaupt anbieten zu können. Wir schaffen damit die Grundlage für eine hochwertige Versorgung, die auch in zwanzig Jahren noch trägt."
Warum ein Neubau notwendig ist
Die Hauptgebäude der Standorte Musterstadt und Berghofen sind stark sanierungsbedürftig und entsprechen nicht mehr dem Stand, den moderne Medizin und Pflege erfordern. Der bauliche Zustand schränkt Versorgungsprozesse ein, verhindert effiziente Abläufe und macht einen wirtschaftlichen Betrieb dauerhaft unmöglich. Eine Sanierung der bestehenden Substanz wäre nur mit erheblichem Aufwand und bei laufendem Betrieb möglich gewesen, ohne die strukturellen Nachteile zu beheben.
Hinzu kommt: Solange beide Standorte parallel betrieben werden, müssen Leistungen doppelt vorgehalten werden. Dafür fehlt schon heute das Personal, und es kommt regelmäßig zu Verlegungen zwischen den Häusern. Die Zusammenführung an einem Standort bündelt Fachkräfte in größeren Teams, verbessert die Schichtabdeckung und erlaubt es, kostenintensive Medizintechnik effizient auszulasten.
Was das Zentralklinikum leisten soll
Das Zentralklinikum Musterfeld wird als Zentralversorger die komplexen und hochspezialisierten Leistungen im Verbund bündeln. Ziel ist eine Struktur, die den Anforderungen der Leistungsgruppen der Krankenhausreform dauerhaft gerecht wird, an Qualität, Personalausstattung, Mindestmengen und technischer Infrastruktur.
Für Patient:innen bedeutet das kürzere Wege innerhalb des Hauses, klare Zuständigkeiten und eine enge Verzahnung der Fachabteilungen. Interdisziplinäre Zusammenarbeit, die heute über zwei Standorte hinweg organisiert werden muss, findet künftig unter einem Dach statt. Gleichzeitig entstehen die räumlichen Voraussetzungen für den Einsatz moderner Verfahren und digitaler Unterstützung in Diagnostik, Behandlung und Dokumentation.
Die flächendeckende Grund- und Notfallversorgung in der Region bleibt davon unberührt. Sie wird weiterhin über das abgestufte Versorgungsnetz der VitaNova Kliniken sichergestellt.
Zeitplan und weiteres Verfahren
Nach Abschluss des Auswahlverfahrens beginnt die Fachplanung, parallel werden die Genehmigungsverfahren geführt und das Finanzierungskonzept weiter konkretisiert. Die Inbetriebnahme des Zentralklinikums ist für 2035 vorgesehen. Bis dahin bleiben die Standorte Musterstadt und Berghofen mit ihrem jeweiligen Leistungsspektrum in Betrieb, die Zusammenführung erfolgt erst mit der Fertigstellung des Neubaus.
Begleitend zur baulichen Planung laufen Maßnahmen zur Personalentwicklung und ein Change-Management-Programm. Ziel ist, die Mitarbeitenden beider Standorte frühzeitig einzubeziehen und die Zusammenführung der Teams über die kommenden Jahre schrittweise vorzubereiten.
Information und Beteiligung
Ein Bauprojekt dieser Größenordnung betrifft viele Menschen in der Region, Mitarbeitende, Patient:innen, Anwohner:innen und niedergelassene Ärzt:innen. Die VitaNova Kliniken werden den Planungsprozess deshalb fortlaufend begleiten: mit regelmäßigen Updates auf dieser Plattform, im Newsletter und in Informationsveranstaltungen zu den einzelnen Planungsphasen.
Fragen zum Zentralklinikum beantworten wir gerne über unser Kontaktformular. Eine Übersicht der häufigsten Fragen finden Sie in unseren FAQ.





